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Instandhaltungsbudgets optimal verteilen: Wuppertaler Wissenschaftler erforschen Kopplung von Strom- und Gasnetzen
28.06.2021|11:39 Uhr
Um die Energiewende voranzutreiben, kommt dem Konzept der Sektorenkopplung eine zentrale Rolle zu: Eine umfassende Vernetzung aller Sektoren der Energiewirtschaft und Industrie ist notwendig, um die Erzeugung, Umwandlung und folglich Speicherung erneuerbarer Energien wirtschaftlich zu gestalten, sowie eine gleichbleibend hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Im Forschungsprojekt „SektIM“ widmet sich der Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik an der Bergischen Universität Wuppertal unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek der seit Jahrzehnten bestehenden Trennung von Strom- und Gasnetzen. Diese separat voneinander zu betrachten, wird aufgrund des steigenden Kostendruckes zukünftig nicht mehr ausreichen. Ziel ist es daher, die Voraussetzungen für eine sektorengekoppelte Zustandsbewertung beider Netztypen zu schaffen. Das Projekt wird über eine Laufzeit von drei Jahren mit rund 549.000 Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.