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Atmosphärenforschung in Deutschland wird deutlich ausgebaut: Bergische Universität Teil der neuen Forschungsinfrastruktur

05.08.2021|10:11 Uhr

Deutschland bekommt eine neue Infrastruktur zur Erforschung von Feinstaubpartikeln, Wolken und Spurengasen. Verteilt auf elf Einrichtungen wird dieser deutsche Beitrag zur EU-Forschungsinfrastruktur ACTRIS (Aerosol, Clouds and Trace Gases Research Infrastructure) künftig bessere Vorhersagen für Luftqualität, Wetter und Klima ermöglichen. Auch Atmosphärenforscher*innen der Bergischen Universität unter Leitung von Prof. Dr. Peter Wiesen sind an diesem Großprojekt beteiligt. Der Aufbau der Infrastruktur wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden acht Jahren mit insgesamt 86 Millionen Euro gefördert. Zwei Millionen fließen nach Wuppertal, um die hier vorhandenen luftchemischen Simulationsanlagen zu verbessern und zu erweitern.