Ringvorlesung zur Theorie und Praxis disziplinärer Geschichtsschreibung
Die Ringvorlesung widmet sich der Frage, auf welche Weise in verschiedenen Wissensdisziplinen das Problem der Geschichtlichkeit der Methode, der Konstruktion des Gegenstandsbereichs und der verfügbaren Wissensbestände verhandelt wird. Es werden die Disziplinen der Medizingeschichte, der Wirtschaftsgeschichte, der Wissenschaftstheorie und -geschichte, der Philosophie und Biologie sowie der Kultur- und Wissensgeschichte befragt. Die Vorträge richten sich an Mitglieder aller Fächer und Fachgruppen, die ein Nachdenken über disziplinäre Grenzen mit einem Gedankenaustausch über interdisziplinäre Grundprobleme verknüpfen.
Weitere Referenten: PD Dr. Georg Toepfer (ZfL Berlin) widmet sich am 22. November dem Thema „Identitätsstiftung oder Selbstreflexion? Programme und Kontexte der Medizinhistoriographie im 20. und 21. Jahrhundert“; Prof. Dr. Jan-Otmar Hesse (Universität Bayreuth) spricht am 6. Dezember zum Thema „Zwischen den Stühlen. Selbst- und Fremdbilder der Wirtschafts- und Sozialgeschichte“; am 10. Januar fragt Prof. Dr. Helmut Pulte (Ruhr-Universität Bochum) „Gibt es das 'Klassische' und das 'Moderne'? Historiographische Überlegungen zum Wandel des Wissenschaftsbegriffs aus wissenschaftstheoretischer und wissenschaftshistorischer Sicht“; zum Abschluss referiert Prof. Dr. Eva Geulen (ZfL Berlin) am 31. Januar zum Thema „Wissensgeschichte”.
Die Vortragsreihe findet im Rahmen des Kolloquiums Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie unter Leitung von Prof. Dr. Gerald Hartung, Dr. Arlette Jappe, Prof. Dr. Volker Remmert und Prof. Dr. Gregor Schiemann statt.
Termin: mittwochs, 18-20 Uhr; Ort: Bergische Universität Wuppertal, Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20, Gebäude I, Ebene 13, Raum 71, Hörsaal 28.
Kontakt:
Prof. Dr. Volker Remmert (Leiter IZWT)
Telefon 0202/439-2897
E-Mail remmert[at]uni-wuppertal.de